5 Fragen an Nicolas Speeck von Brands4Friends
Marken-Kleidung gehört für Erwachsene und Jugendliche zum persönlichen Stil. Diese Lücke hat sich vor einigen Jahren das Startup Brands4Friends zu nutzen gemacht. Anfangs war es eher ein kleinerer Online Shop mittlerweile ist es einer der größten deutschen Startups.
Wir konnten dem Director Marketing & Co-Founder von brands4friends fünf Fragen stellen. Bei diesen Startup Fragen geht es von der Idee über die Finanzierung bis hin zu Plänen für die Zukunft.
Wie ist die Idee zu Brands4Friends entstanden?
Die Grund-Idee hat Christian Heitmeyer (Vorsitzender der Geschäftsführung von brands4friends) damals aus Frankreich mitgebracht, wo er wohnte. Ich habe Christian dann über einen gemeinsamen Geschäftspartner kennengelernt und spontan zugesagt. Fast zeitgleich sind dann auch Constantin Bisanz (der gerade TruckScout24 verkauft hatte) und Mario Zimmermann (der gerade von der EBS kam) dazu gestoßen.
Woher stammt das Kapital für Brands4Friends? Wer hat in Brands4Friends finanziert?
Für die Seedfinanzierung konnten wir 2007 Holtzbrinck Ventures und einige namenhafte Business Angels wie Oliver Jung und Lukasz Gadowski gewinnen. In der zweiten und dritten Runde haben sich Mangrove Capital Partners (z.B. Investor von Skype) und Partech International (einer der weltweit führenden Venture Capital-Investoren) an brands4friends (LINK: http://www.brands4friends.de), bzw. der Private Sale GmbH beteiligt.
Wie viel Umsatz erzielt Brands4Friends im Monat?
brands4friends hat im ersten vollen Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 25 Mio. Euro erzielt. Für das Jahr 2009 erwarten wir einen Umsatz von 85 Mio. Euro – wobei wir momentan auf einem sehr guten Weg sind.
Wie finanziert sich das Startup Brands4Friends?
Das Geschäftsmodell beruht auf der markenschonenden Vermittlung von Produktionsüberhängen an Endkunden – d.h. wir leben von einer ganz normalen Handelsmarge und sind z.B. nicht von Werbeeinnahmen abhängig.
Welche Ziele sind für 2009 gesetzt?
Wir wollen die Marktführerschaft im Bereich Shopping-Clubs in Deutschland weiter stärken und unsere Profitabilität sicherstellen. Dafür werden wir die Zusammenarbeit mit den Top-Marken im Mode-Segement weiter ausbauen, neue Bereiche wie z.B. Home&Living erschließen und natürlich weitere Innovationen dem Kunden bieten.

